Herzinsuffizienzdiagnostik muss in der Hausarztpraxis besser ausgeschöpft werden

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Viele Patienten bekommen zu Unrecht eine reduzierte Pumpfunktion angedichtet. © iStock.com/Tharakorn

In der Diagnostik der Herzinsuffizienz wird geschludert, beklagen britische Kollegen. In vielen Fällen erfolge noch nicht einmal ein Echo, geschweige denn die Messung des NT-proBNP. Patienten mit erhaltener Ejektionsfraktion würden deshalb oft falsch therapiert.

Bei Diabetes und Schlaganfall toleriert man Fehldiagnosen schon lange nicht mehr, warum also bei der Herzinsuffizienz? In jedem zweiten Fall von Herzschwäche ist die linksventrikuläre Ejektionsfraktion erhalten, was aber verkannt wird. Die Kollegen führen einfach die notwendigen Tests nicht durch, monieren Professor Dr. Christi­ Deaton vom Institut für Allgemeinmedizin und öffentliches Gesundheitswesen der Universität Cambridge und Kollegen.

Zugriff auf Echokardiographie in umliegenden Kliniken

Die Forscher hatten in einer Studie geprüft, inwieweit die Kriterien der European Society of Cardiology zur Diagnostik der Herzinsuffizienz mit erhaltener Ejektionsfraktion (HFpEF, s. Kasten) im...

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