Ich krieg die Nebennierenkrise!

Autor: Dr. Judith Lorenz

Jeder zehnte bis zwölfte Nebenniereninsuffiziente erlebt pro Jahr eine Krise. © fotolia/klickit24

Patienten mit einer chronischen Nebenniereninsuffizienz können trotz Hormonersatztherapie eine krisenhafte Verschlechterung des Gesundheitszustands erleiden. Die unverzügliche parenterale Gabe von Hydrokortison rettet in diesem Fall Leben.

Lange Zeit dachte man, dass Patienten mit chronischer Nebenniereninsuffizienz und adäquater Hormonsubstitution eine ähnliche Lebenserwartung haben wie Gesunde. Große Registeranalysen der letzten Jahre belegen jedoch ein erhöhtes Sterberisiko, das vermutlich mit Nebennierenkrisen zusammenhängt. Epidemiologischen Schätzungen zufolge kommt etwa jeder zehnte bis zwölfte Patient innerhalb eines Jahres in eine solche akut lebensbedrohliche Situation.

Auslöser sind meist physische Belastungen, die zu einem relativen Glukokortikoidmangel führen, wie fieberhafte und gastrointestinale Infekte, OP, Unfälle, das Absetzen oder Vergessen einer Hormonersatztherapie oder starke körperliche Aktivität. Auch...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.