Anzeige

Infektabwehr schwächelt, Inflammation nimmt zu – Wenn das Immunsystem altert

Autor: Dr. Andrea Wülker

Neben der Immunoseneszenz wird bei Senioren eine chronisch schwelende Entzündungsreaktion beobachtet Neben der Immunoseneszenz wird bei Senioren eine chronisch schwelende Entzündungsreaktion beobachtet © iStock/image_jungle

Mit zunehmendem Alter fällt es dem Immunsystem immer schwerer, Krankheitserregern und Krebszellen Paroli zu bieten. Gleichzeitig treten vermehrt Autoimmunerkrankungen auf. Was bedeutet das für die Praxis?

Die COVID-19-Pandemie führt es drastisch vor Augen: Ältere Menschen haben eine geringere Immunkompetenz als jüngere. Der Begriff Immunoseneszenz beschreibt die abnehmende funktionelle Kapazität des angeborenen und vor allem des erworbenen Immunsystems. Folgen der nachlassenden Abwehrkräfte sind vermehrte Infektanfälligkeit, reduzierte Impfantwort und erhöhtes Krebsrisiko.

Altersabhängig kommt es zu quantitativen Verschiebungen innerhalb der T-Zell-Subpopulationen sowie der B-Zellen und langlebigen Plasmazellen, erklären Professor Dr. Elisabeth Märker-Hermann und Dr. Christian von Kiel von den Helios Dr. Horst Schmidt Kliniken Wiesbaden. Zudem verändert sich die funktionelle Kapazität des…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige