Intensive Antiaggregation schadet MINOCA-Patienten eher

Autor: Manuela Arand

Eine intensive Antiaggregation schadet Patienten nach einem nicht-obstruktiven Infarkt eher. Eine intensive Antiaggregation schadet Patienten nach einem nicht-obstruktiven Infarkt eher. © iStock/royaltystockphoto

Die Angiographie zeigt bei jedem zehnten Myokardinfarkt keine Koronarobstruktion. Für diese Gruppe hat sich der Begriff des MINOCA** etabliert. Die Betroffenen intensiv plättchenhemmend zu behandeln, wäre anscheinend ein Fehler.

MINOCA stellt Kardiologen vor Probleme, weil es kaum Evidenz zu Charakteristika, Prognose und optimalem Management gibt. Unklar war bisher auch, welche Rolle der Plättchenhemmung zukommt. Eine Nachanalyse der randomisierten CURRENT-OASIS-7-Studie bringt teilweise Licht ins Dunkel. An der etwa zehn Jahre alten Untersuchung nahmen mehr als 25 000 Patienten mit akutem Koronarsyndrom (ACS) teil, wie Dr. Matthias Bossard vom Kantonsspital Luzern ausführte.

Ischämiezeichen, aber keine Stenosen ≥ 50 %

Im 2 x 2 faktoriellen Design hatte je eine Gruppe Clopidogrel entweder in Standarddosierung (300 mg an Tag 1, 75 mg an den Tagen 2–30) oder in Hochdosis (600 mg an Tag 1, 150 mg an den Tagen 2–7,...

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