Irritation oder allergische Kontaktdermatitis? Hautreaktionen auf Pflaster und Sensoren einordnen

Autor: Antje Thiel

Oft vertragen Patienten die Pflaster und Sensoren lange Zeit gut, bis erstmals Symptome auftreten. Oft vertragen Patienten die Pflaster und Sensoren lange Zeit gut, bis erstmals Symptome auftreten. © iStock/AndreyPopov

Insulinpumpen und Glukosesensoren können bei Patienten zu Reaktionen der Haut führen – meist sind Klebstoffe in Pflastern oder Sensoren die Ursache. Im Gespräch mit der diabetes zeitung erklärt die Dermatologin Dr. Stefanie Kamann typische Hautreak­tionen und gibt Tipps, wie diese verhindert oder zumindest reduziert werden können.

Immer mehr Diabetespatienten tragen Insulinpumpen und/oder Systeme zur kontinuierlichen Glukosemessung (CGM-Systeme). Dies ist aus dermatologischer Sicht allerdings nicht ganz unproblematisch, berichtet Dr. ­Stefanie ­Kamann, Hautärztin und Allergologin in Feldafing. Denn Geräte oder Zubehör werden über mehrere Tage an der Haut der Patienten fixiert.

In der Vergangenheit war das Ziel, dass die Komponenten der Geräte gut kleben und sich nicht vorzeitig von der Haut lösen. Allerdings können Klebstoffe zu Hautirritationen bis hin zu allergischen Reaktionen führen. Insbesondere seit der Einführung von CGM-Systemen, deren Sensoren 10–14 Tage auf der Haut verbleiben, treten gehäuft vor allem...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.