Kardio-CT bei KHK senkt Risiko für Infarkt

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Das CT kann Einfluss auf die Prognose nehmen und sogar das Infarktrisiko senken. © Tyler Olson – stock.adobe.com

Eine 63-Jährige kommt mit einer schwer exazerbierten COPD in die Klinik. Kardial war sie bisher gesund, doch im Labor fällt ein erhöhtes Troponin auf. Soll sie jetzt gleich zum Katheter – oder hilft vielleicht erst mal ein Kardio-CT?

Die Kollegen von der Kerckhoff-Klinik in Bad Nauheim entschieden sich gegen den Herzkatheter, zumal die Frau mit ihrer Luftnot zunächst kaum hätte gerade liegen können. Stattdessen schickten sie sie drei Tage später ins Kardio-CT. Dort zeigten sich mehrere Kalkplaques, die aber als eher ungefährlich galten, erklärte Privatdozent Dr. Andreas Rolf von der Bad Nauheimer Klinik. An einer Stelle fand sich aber eine Hochrisikoplaque. Diese stark rupturgefährdeten Läsionen sind durch ein exzentrisches Remodeling und niedrige Dichte gekennzeichnet. Nach Abklingen der COPD-Exazerbation erhielt die Frau daher an dieser Stelle einen Stent.

Das CT scheint tatsächlich Einfluss auf die Prognose zu...

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