Karpaltunnel-Syndrom lässt sich erfolgreich manuell behandeln

Autor: Ulrike Viegener

Konservativer Ansatz schneidet genauso gut ab wie chirurgische Intervention. © fotolia/lightpoet

Es muss nicht immer gleich operiert werden. Das gilt auch für das Karpaltunnel-Syndrom: Eine spanische Studie ergab sowohl in objektiven Tests als auch im subjektiven Patientenurteil eine Gleichwertigkeit der konservativen Therapie.

In der klinischen Studie erhielten 100 Frauen mit Karpaltunnel-Syndrom 1:1 randomisiert entweder eine Operation oder eine multimodale manuelle Therapie. Die eingeschlossenen Patientinnen litten seit mindestens sechs Monaten unter Schmerzen und Parästhesien infolge der Einengung des Medianus-Nervs. In der manuellen Therapiegruppe erfolgten insgesamt drei Sitzungen (einmal pro Woche), die auch Manöver zur zentralnervösen Desensibilisierung umfassten.

Nach drei, sechs, neun und zwölf Monaten wurde der Therapierfolg im Vergleich zum Ausgangsbefund beurteilt. Dabei kamen neben objektiven Tests auch standardisierte Fragebögen („Boston Carpal Tunnel Questionnaire“) zum Einsatz.

Gleichstand bei...

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