KHK-Vortestwahrscheinlichkeit entscheidet über das diagnostische Verfahren

Autor: Dr. Andrea Wülker

Kalzium-Score und CT-Angio helfen bei mittlerem KHK-Risiko weiter. © iStock/bluebay2014

Nicht bei jedem Patienten, der möglicherweise eine KHK hat, lohnt sich eine nicht-invasive Ausschlussdiagnostik. Gefragt ist eine individuelle Risiko­stratifizierung, die so manchem das CT erspart und andere ohne weitere Bildgebung auf den Kathetertisch schickt.

Die ischämische Kaskade beginnt mit nicht-kalzifizierten und kalzifizierten Veränderungen der koronaren Gefäßwand, schreibt Professor Dr. Michael J. Zellweger von der Kardiologischen Universitätsklinik Basel. Wenn das Gefäßlumen der Koronararterie um mehr als 50 % eingeengt ist, kann eine schlechtere Myokarddurchblutung resultieren, die zu einer Dysfunktion des linken Ventrikels führt. Dann werden oft auch EKG-Veränderungen und Thoraxschmerzen beobachtet.

Ziel ist eine optimale präventive Therapie

Patienten mit Koronarveränderungen ohne Einschränkung des Blutflusses sind in der Regel asymptomatisch und können von einer Risikostratifizierung mit dem Ziel einer optimalen präventiven und –...

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