Labordiagnostik: HDL ist Pflicht, Lp(a) überflüssig

Autor: Manuela Arand

Nicht jeder „kardiologische“ Blutparameter hat tatsächlich Aussagekraft. © iStock.com/KTM_2016

Die kardiologische Labordiagnostik hat mehr zu bieten als LDL, Troponin und BNP. Aber lohnt es, auch Lp(a), HDL und CRP zu messen, und vor allem: Was folgt aus dem Ergebnis?

Ein hohes Lp(a) zeigt bereits bei asymptomatischen Menschen ein erhöhtes Risiko für kardio­vaskuläre Ereignisse an. Je höher der Messwert, desto früher kommt der Infarkt. Das geht z.B. aus den Ergebnissen der LURIC*-Studie hervor, wie Studienleiter Professor Dr. Winfried März von der Medizinischen Fakultät Mannheim der Universität Heidelberg berichtete.

Nutzen der zusätzlichen Lp(a)-Reduktion ungeklärt

Randomisierte klinische Studien mit unterschiedlichen Wirkprinzipien von Nikotinsäure bis PCSK9-Inhibitoren kamen jedoch zu enttäuschenden Ergebnissen. Trotz Senkung von Lp(a) um bis zu 35 % gingen kardiovaskuläre Komplikationen nicht relevant zurück. Eine aktuelle Arbeit kommt zu dem...

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