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Magnesium gegen Asthma bei Kindern und Jugendlichen – Applikationsweg entscheidend

Autor: Birgit Maronde

Inhalativ verabreicht zeigt das Magnesium keinen besonderen Benefit. (Agenturfoto) Inhalativ verabreicht zeigt das Magnesium keinen besonderen Benefit. (Agenturfoto) © iStock/BravissimoS

Bei einem hartnäckigen Asthmaanfall kann Magnesium für Kinder und Jugendliche eine wirksame Therapie­option sein. Sein Effekt hängt allerdings vom Applikationsweg ab.

Wie man bei einem Asthmaanfall im Kindes- oder Jugendalter am besten vorgehen sollte, ist in der Nationalen Versorgungsleitlinie dargelegt: Hat die Selbsthilfe mit Lippenbremse, atmungserleichternder Körperposition und ggf. Applikation des Notfallsprays nicht gefruchtet, erhält der junge Patient zunächst alle 10–20 Minuten zwei bis vier Hübe eines kurzwirksamen Beta-2-Agonisten (SABA). Dabei sind allerdings die Höchstdosen des eventuell schon mehrfach inhalierten Medikaments zu beachten. Handelt es sich um einen lebensbedrohlichen Anfall, kann der SABA auch via Dauervernebler (mit Sauerstoff) unter Kontrolle der Herzfrequenz appliziert werden.

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