Mantelzell-Lymphom: Proteasominhibitor einwechseln

Autor: Josef Gulden

Am häufigsten starben Patienten an einer Progression ihrer Lymphom-Erkrankung. © Wikimedia/Nephron (CC BY-SA 3.0)

Die Einführung des Proteasominhibitors Bortezomib in die Immunchemotherapie kann beim Mantelzell-Lymphom auch das Gesamtüberleben substanziell verlängern. Dies machen Langzeitdaten der Phase-III-Zulassungsstudie LYM-3002 deutlich.

Bei jüngeren, fitten Patienten wird das Mantelzell-Lymphom in der Erstlinie mit einer Hochdosistherapie und nachfolgender autologer Stammzelltransplantation behandelt. Ältere und weniger fitte Patienten erhalten wiederum eine Immunchemotherapie. Mit herkömmlichen Therapiemodalitäten wie dem Immunchemotherapieprotokoll – bestehend aus dem CD20-Antikörper Rituximab und einer Kombinationschemotherapie aus Cyclophosphamid, Doxorubicin, Vincristin und Prednison (R-CHOP) – lag das progressionsfreie Überleben bei median 16,6 Monaten. Das Gesamtüberleben lag zwischen vier und fünf Jahren. Auf Basis der LYM-3002-Studie wurde ein modifiziertes Regime zugelassen, in dem das Vincristin aus dem...

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