Morbus Menière erkennen und richtig behandeln

Autor: Dr. Daniela Erhard

Das Audiogramm ergibt meist eine Hörminderung bei tiefen bis mittleren Frequenzen. Das Audiogramm ergibt meist eine Hörminderung bei tiefen bis mittleren Frequenzen. © iStock/Pixsooz

Drehschwindel, Hörverlust und Ohrgeräusche machen noch keinen Morbus Menière. Wann sie aber doch auf ihn hindeuten, erläutern zwei Schweizer Ärzte.

Morbus Menière ist eine Erkrankung des Innenohrs, unter der hierzulande etwa einer von 500 Menschen leidet. Frauen trifft es häufiger als Männer, und meist im Alter zwischen 40 und 60 Jahren. Die Patienten beschreiben Drehschwindelattacken sowie Hörverlust, Tinnitus oder Druck im Ohr. Das Problem dabei: Diese Symptome treten auch bei anderen Erkrankungen auf.

Daher bildet eine detaillierte Anamnese der Symptome und assoziierter Faktoren einen Eckpfeiler der Diagnostik, schreiben Yann ­Litzistorf und Privatdozent Dr. ­Raphaël Maire­ vom Centre Hospitalier Universitaire Vaudois in Lausanne. Einen wichtigen Hinweis geben die Anzahl und die Dauer der Attacken.

  • Hat der Patient zwei oder...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.