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MS-Medikamente brauchen Sicherheitsmonitoring

Autor: Dr. Angelika Bischoff

In der FLAIR-Sequenz ist die PML bei einem 60-jährigen Patienten gut zu erkennen. In der FLAIR-Sequenz ist die PML bei einem 60-jährigen Patienten gut zu erkennen. © Science Photo Library/Zephyr

In den letzten Jahren haben einige hochwirksame krankheitsmodifizierende Medikamente zur Behandlung der Multiplen Sklerose die Zulassung erhalten. Die Kehrseite der Medaille sind teils schwere Nebenwirkungen. Das MRT kann dazu beitragen, sie rechtzeitig zu entdecken.

Komplikationen durch die modernen MS-Therapeutika drohen sowohl innerhalb als auch außerhalb des zentralen Nervensystems. Erforderlich ist deshalb ein interdisziplinäres Monitoring. Dr. Martijn Wijburg, Neurologe am MS Center in Amsterdam, und Kollegen haben nun die Rolle der Kernspintomographie in Bezug auf zentralnervöse Nebenwirkungen untersucht. Der MRT kommen in diesem Kontext zwei wesentliche Aufgaben zu:

  • Patienten mit hohem Risiko für Komplikationen auf therapiebedingte asymptomatische Läsionen zu screenen
  • bei neu auftretenden neurologischen Symptomen rasch zwischen einem Progess der MS und Nebenwirkungen zu unterscheiden.

Der frühe Nachweis von ZNS-Komplikationen erhöht die…

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