Anzeige

Botox, Anticholinergika, Hirnstimulation Muskeln im Zaum halten

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Je mehr und je häufiger Botulinumneurotoxin injiziert wird, desto eher bilden sich neutralisierende Antikörper. Je mehr und je häufiger Botulinumneurotoxin injiziert wird, desto eher bilden sich neutralisierende Antikörper. © Science Photo Library/Pasieka, Alfred

Die Dystonie-Therapie erfolgt in den meisten Fällen symptomatisch und orientiert sich an der betroffenen Region oder dem Verteilungsmuster der Erkrankung. Bei fokalen Dystonien setzt man peripher an, sind viele Muskelgruppen betroffen, fällt die Wahl häufig auf die tiefe Hirnstimulation.

Die einzige kausal behandelbare idiopathische Dystonie ist das autosomal-dominant vererbte Segawa-Syndrom. Ihm liegt eine Mutation zugrunde, die den Dopaminstoffwechsel beeinträchtigt. Die betroffenen Patienten werden durch eine lebenslange Therapie mit einem mit L-Dopa plus Dopadecarboxylaseinhibitor bestenfalls sogar symptomfrei und reagieren häufig schon auf kleine Mengen L-Dopa sehr gut.

Auch manche sekundäre Dystonieform spricht auf L-Dopa an, wenngleich schwächer als das Segawa-Syndrom, schreibt das Team um Professor Dr. Chi Wang Ip von der Neurologischen Klinik am Universitätsklinikum Würzburg in der aktuellen Leitlinie. Deshalb sollte bei allen Dystonien, die im Kindesalter…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige