Nanopartikel schwärmen für entzündete Blutgefäße

Autor: Dr. Angela Speth/Elisa Sophie Breuer

Von der Atemluft bis ins Blut benötigen Nanopartikel 15 Minuten. © Fotolia/Kateryna Kon

Eingeatmete Nano­partikel gelangen von der Lunge in den Blutkreislauf, wo sie sich an entzündeten Gefäßabschnitten ablagern. Dies könnte die Verbindung zwischen Luftverschmutzung und kardiovaskulären Erkrankungen erklären.

Weltweit sterben jährlich etwa sieben Millionen Menschen an Luftverschmutzung, die meisten aufgrund von ischämischer Herzkrankheit und Schlaganfall. Was mit den in der Luft enthaltenen Nanopartikeln passiert, nachdem sie eingeatmet wurden, untersuchten Dr. Mark R. Miller­ vom Centre for Cardiovascular Science an der University of Edinburgh und seine Kollegen am Beispiel von feinstem Goldpulver. Dieses eignet sich gut, weil es im Körper keine Reaktionen auslöst.

In gleich mehreren Szenarien testeten die Wissenschaftler die Wege der Nanopartikel: So inhalierten 14 Probanden zwei Stunden lang Luft mit ca. 4 nm bzw. 34 nm großen Gold­molekülen. Im Blut ließen sie sich bereits nach 15 Minuten...

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