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Dystonien Nicht nur bei Golfern

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Golfer entwickeln vor allem beim Putten Dystonien. Eine veränderte Grifftechnik kann ihnen u.a. helfen. Golfer entwickeln vor allem beim Putten Dystonien. Eine veränderte Grifftechnik kann ihnen u.a. helfen. © iStock/PhotoTalk

Ist es die Überlastung oder stecken Traumata dahinter? Warum manche Sportler Dystonien entwickeln, ist nach wie vor unklar. Fest steht: Trotz Therapie erreichen viele nicht mehr ihr ursprüngliches Wettkampfniveau. 

Hinter einer Dystonie steckt eine abnormale sensomotorische Integration auf kortikaler Ebene durch eine Beeinträchtigung der zeitlichen und räumlichen Diskrimination, erklärte Prof. Dr. Iris Reuter von der Klinik für Neurologie am Universitätsklinikum Gießen. Außerdem mangelt es an einer Umgebungsinhibition und aktive Areale sind vergrößert. Zu Beginn einer Bewegung normalerweise nicht aktivierte Muskeln werden bei der Dystonie nicht gehemmt, es kommt zum „dystonic overflow“. Mikrostrukturell sieht man eine gestörte zerebro-thalamo-kortikale Konnektivität. 

Was den Startschuss zu diesen Veränderungen gibt, lässt sich nicht sicher sagen, infrage kommen u.a. Überlastung und Traumata.…

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