Och nö, Dyspnoe: Atemnot lässt sich schnell abklären

Autor: Dr. Sascha Bock

Für eine Dyspnoe gibt es etliche Ursachen. © Fotolia/RFBSIP

Jemand aus der Nachbarschaft ruft Sie abends an und sagt, seine Frau bekomme so schlecht Luft. Er bittet um einen kurzen Hausbesuch. Bevor Sie sich jetzt Ihren Arztkoffer schnappen und rübereilen, sollten Sie zunächst mit der Patientin selbst sprechen. Damit ist der erste diagnostische Schritt schon getan.

Pulmonal, kardial, psychogen – für eine Dyspnoe gibt es etliche Ursachen. Um die möglichen Auslöser an einer Hand abzählen zu können, benötigen Sie aber nur wenige Fragen und einen ersten Blick auf den Patienten, erklärte Dr. Wolfgang Tonn, Allgemeinmediziner und Notarzt aus Heidelberg. Zunächst kommt es darauf an, die Dringlichkeit einzuschätzen. Und das gelingt bereits telefonisch. Leiden Patienten unter Atemnot, meldet sich i.d.R. ein Familienmitglied beim Notdienst, in der Praxis oder womöglich bei Ihnen zu Hause.

In 5–10 Sekunden haben Sie die Hälfte aller Infos

Bitten Sie dann unbedingt den Betroffenen ans Telefon – auch wenn der Angehörige einräumt, dieser könne schlecht...

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