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Operation bleibt Standard beim primären Hyperparathyreoidismus

Autor: Dr. Judith Lorenz

Der pHPT manifes­tiert sich mit Knochenabbau und Osteoporose, Nephrolithiasis und Nephrokalzinose sowie gastrointestinalen Symptomen mit Ulzerationen. Der pHPT manifes­tiert sich mit Knochenabbau und Osteoporose, Nephrolithiasis und Nephrokalzinose sowie gastrointestinalen Symptomen mit Ulzerationen. © iStock/bymuratdeniz

Stein-, Bein- und Magenpein: Die Eselsbrücke zu den Symptomen des primären Hyperparathyreoidismus kennt jeder Mediziner. Inzwischen wird die endokrine Erkrankung zunehmend bei asymptomatischen Patienten diagnostiziert. Auch für sie besteht häufig Therapiebedarf.

Der primäre Hyperparathyreoidismus (pHPT) tritt typischerweise in der sechsten Lebensdekade auf. Frauen sind zwei- bis dreimal häufiger betroffen als Männer. Der pHPT manifes­tiert sich mit Knochenabbau und Osteoporose, Nephrolithiasis und Nephrokalzinose sowie gastrointestinalen Symptomen mit Ulzerationen. Zugrunde liegen meist ein oder mehrere Nebenschilddrüsenadenome, in 20 % der Fälle ist eine diffuse Hyperplasie aller Nebenschild­drüsenzellen ursächlich, und bei 1–2 % steckt ein Karzinom hinter den Beschwerden. Die Diagnosekriterien sind klar definiert: Es besteht eine Hyperkalzämie bei inadäquat hohen Parathormon­spiegeln.

Dennoch ist die Diagnosestellung in der klinischen Praxis…

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