Outcome-Studien weisen neue Wege: Aktueller Status des ADA/EASD-Konsensus-Dokuments vorgestellt

Autor: Dr. Angelika Bischoff

Im neuen ADA/EASD-Konsensuspapier wird es zu wesentlichen Änderungen im Therapiealgorithmus kommen. © fotolia/freshidea

Nur wenn das kardiovaskuläre Risiko gesenkt wird, lässt sich die Prognose von Patienten mit Typ-2-Diabetes langfristig verbessern. Dies soll auch im geplanten ADA/EASD-Konsensus-Dokument zum Ausdruck kommen. Erstmals bestimmt der kardiovaskuläre Status der Patienten die Auswahl der medikamentösen Therapie.

Das ADA/EASD-Konsensus-Dokument soll noch in diesem Jahr final verabschiedet werden. Professor Dr. Deborah J. Wexler, Harvard Medical School, Boston, und Professor Dr. Peter Rossing, Steno Diabetes Center Kopenhagen, Gentofte, präsentierten in Orlando den aktuellen Stand zur medikamentösen Therapie. Metformin und Lebensstilmodifikation bleiben weiterhin die Basis der Therapie des Typ-2-Diabetes. Denn auch in den kardiovaskulären Outcome-Studien mit GLP1-Rezeptoragonisten und SGLT2-Hemmern erhielten rund 70 % der Patienten Metformin. Die Ergebnisse dieser Studien führten auch zu einer wesentlichen Neuorientierung im Therapiealgorithmus.

Komorbiditäten beeinflussen Therapieentscheidung

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