Periphere T-Zell-Lymphome mit Toxin ausbremsen

Autor: Josef Gulden

Brentuximab Vedotin soll in Kombination mit einer angepassten Chemo das Überleben steigern. © wikimedia/Nephron

Periphere T-Zell-Lymphome zählen bislang zu den am schwierigsten zu behandelnden Non-Hodgkin-Lymphomen. Sofern sie das CD30-Antigen exprimieren, soll das Antikörper-Toxin-Konjugat Brentuximab Vedotin kombiniert mit einer angepassten Chemo das Überleben steigern. Erfolg ist vor allem in einer Subgruppe zu verzeichnen.

Periphere T-Zell-Lymphome (PTCL) sind eine seltene, aber schwer zu behandelnde Subgruppe von Non-Hodgkin-Lymphomen, die auf klassische Chemotherapie-Regime auf CHOP*-Basis nur mäßig gut ansprechen und kurze progressionsfreie und Gesamt­überlebenszeiten erreichen.

Statt Vincristin kommt ein Immuntoxin dazu

PTCL stellen selbst eine heterogene Gruppe von Erkrankungen dar, so die Autoren. Systemische anaplastische großzellige Lymphome ­(sALCL) mit einer ALK-Translokation sprechen besser auf die Chemo an als andere Subtypen. Vor allem bei über 40-jährigen Patienten oder solchen mit einem International Prognostic Index ≥ 2 liegen die Fünf-Jahres-Überlebensraten allerdings auch in dieser...

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