Photodynamische Therapie überzeugt nicht nur bei aktinischen Keratosen

Autor: Dr. Andrea Wülker

Das rote Licht der photodynamischen Therapie ist auch bei Basaliomen wirksam. © fotolia/Jürgen Fälchle; wikimedia/Josef Wienand

Aktinische Keratosen, Basaliome, M. Bowen – bei diesen Indikationen hat sich die photodynamische Therapie längst etabliert. Inzwischen kommen immer mehr Einsatzmöglichkeiten ans Licht, z.B. im ästhetischen Bereich. Was macht das Verfahren so interessant?

Das Prinzip der photodynamischen Therapie (PDT) beruht auf der selektiven Anreicherung sogenannter Photosensibilisatoren in erkranktem Gewebe, schreiben Dr. Theresa Hommel und Professor Dr. Rolf-Markus Szeimies von der Klinikum VEST GmbH Recklinghausen. Die über Cremes, Gel oder Pflaster lokal aufgetragene Substanz – i.d.R. 5-Aminolävulinsäure (5-ALA) – bildet dabei nur den Vorläufer, der in die Haut penetriert.

Nach einer Inkubationszeit von drei bzw. vier Stunden liegen intrazellulär hohe Konzentrationen des eigentlichen Photosensibilisators Protoporphyrin IX vor, insbesondere in stoffwechselaktiven Tumorzellen. Erfolgt nun die Bestrahlung mit rotem Licht, bilden sich reaktive...

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