Polymyalgie: Endlich wieder Haare kämmen

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Polymyalgie spricht rasch auf Steroide an, eine komplette remission wird aber oft verfehlt. © fotolia/luna

Eine ältere Frau klagt über heftige Schulterschmerzen und kann sich noch nicht einmal die Haare kämmen. Das weckt den Verdacht auf eine Polymyalgia rheumatica. Eine Steroidtherapie bessert die Symptome oft binnen drei Tagen. Vor einer zügigen Dosisreduktion sollte man sich allerdings hüten.

Die Polymyalgia rheumatica betrifft in der Regel über 50-Jährige (Peak 70–79 Jahre) und zu mehr als zwei Drittel Frauen. Sie beginnt fast immer mit schweren bilateralen Schmerzen und einer erheblichen Steifigkeit im Schultergürtel. Zudem klagen viele über entsprechende Beschwerden in Oberarmen, Nacken, Beckengürtel und Oberschenkeln. Die Beweglichkeit ist oft so stark eingeschränkt, dass sich Betroffene kaum ankleiden oder vom Stuhl aufstehen können. Nächtliche Schmerzen stören potenziell den Schlaf.

Die typischen Symptome entwickeln sich oft innerhalb weniger Tage, eventuell sogar über Nacht. Sie werden häufig von einer ausgeprägten Morgensteifigkeit begleitet, die meist länger als 45–60...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.