Reizdarmsyndrom: Blähungen mehr Beachtung schenken!

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Krampfartige, dumpfe Bauchschmerzen – so beschreiben viele Patienten mit Reizdarmsyndrom ihre Beschwerden. © thinkstock

Flatulenzen haben sich beim Reizdarmsyndrom als das Schlüsselsymptom herauskristallisiert. Die Tage, an denen man die Stuhlfrequenz bestimmt hat, sind derweil gezählt, betont ein Experte und präsentiert aktuelle Erkenntnisse zu einem der meist beackerten Felder der Medizin.

Vieles liegt in puncto Pathogenese des Reizdarmsyndroms (RDS) noch im Dunkeln, doch als gesichert gilt die kausale Rolle von Infektionen. Bekannt ist in diesem Zusammenhang vor allem Camplyo­bacter, jetzt rückt zunehmend Clostridium difficile in den Blickpunkt.

Konsistenz ist die neue Frequenz

Ein Vergleich von 891 Menschen mit durchgemachter Clostridien-Kolitis und 3231 Kontrollen ergab ein mehr als sechsfach gesteigertes Risiko für ein RDS nach der Infektion, berichtete Professor Dr. Peter Layer von der Medizinischen Klinik am Israelitischen Krankenhaus in Hamburg.

Hinsichtlich der Symptomatik des RDS erfahren Blähungen unter Experten viel zu wenig Beachtung, so Prof. Layer. Nun...

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