Reizdarmsyndrom: „Es gibt keine Therapie, die allen hilft“

Autor: Leoni Burggraf/Kathrin Strobel

Patienten mit Reizdarm brauchen mehr als einen Wirkstoff. © iStock.com/sb-borg

Das Reizdarmsyndrom hat viele Gesichter und wird daher häufig verkannt. Erst der Ausschluss anderer Erkrankungen führt zur Diagnose. Die Behandlung orientiert sich an den Symptomen des Patienten und schließt neben diätetischen auch pharmakologische Interventionen ein.

Leidet Ihr Patient seit über drei Monaten an Bauchbeschwerden, die seine Lebensqualität einschränken, und lassen sich dafür mit konventionellen Methoden keine organischen Ursachen nachweisen? Dann liegt wahrscheinlich ein Reizdarmsyndrom vor. Betroffene klagen über abdominelle Schmerzen, Missempfindungen und/oder Blähungen, die oft mit verändertem Stuhlgang – Durchfall, Verstopfung oder Wechsel der beiden Symptome – einhergehen. Je nachdem, welche Beschwerden im Vordergrund stehen, spricht man von einem Diarrhö-, Obstipations-, Schmerz-, Meteorismus- oder Mischtyp.

Viele Laien verwenden den Begriff Durchfall falsch

Da sich das Krankheitsbild mit anderen Erkrankungen, z.B. Reizmagen,...

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