Rheumatoide Arthritis: Vorsicht bei Hydroxychloroquin plus Azithromycin

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Auch in älteren Publikationen finden sich bereits Hinweise auf die Kardiotoxizität von Hydroxychloroquin. Auch in älteren Publikationen finden sich bereits Hinweise auf die Kardiotoxizität von Hydroxychloroquin. © iStock/StanRohrer

Durch die aktuelle Pandemie geriet das Rheuma-Medikament Hydroxychloroquin ins Rampenlicht und durch den zunehmenden Einsatz häuften sich die Meldungen über Nebenwirkungen. Bei einer Analyse wurden nun belastbare Daten gefunden, die bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulären Risiko zur Vorsicht mahnen.

Hydroxychloroquin ist ein bewährtes Erstlinientherapeutikum u.a. in der Behandlung der rheumatoiden Arthritis (RA). In die Schlagzeilen geriet der Immunmodulator im Rahmen der aktuellen Pandemie. Zunächst hatte eine französische Studie über eine mit Hydroxychloroquin assoziierte Senkung der SARS-CoV-2- Last bei Patienten mit COVID-19-Pneumonie berichtet. Anschließend häuften sich nach dem breiten Einsatz des vermeintlichen Corona-Killers Meldungen über Nebenwirkungen vor allem am Herz-Kreislauf-System.

Eine daraufhin durchgeführte retrospektive Analyse von Kohortenstudien und Fallserien mit erwachsenen RA-Patienten bestätigt nun die aktuellen Nebenwirkungsbefunde. Danach ist...

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