Sekundär progrediente Multiple Sklerose: Prüfmedikament senkt Schubrate und Behinderungsprogression

Autor: Elisa Sophia Breuer

Neue Hoffnung für SPMS-Kranke? © iStock/image_jungle

Eine Behandlung für Patienten mit SPMS in greifbarer Nähe: Das zumindest versprechen sich Forscher von Siponimod. Zwei Kollegen bewerten die Effekte allerdings als „enttäuschend“.

Innerhalb von 15–20 Jahren entwickelt sich in mehr als der Hälfte der Fälle aus einer RRMS eine SPMS (sekundär progrediente Multiple Sklerose), für die es bis dato keine krankheitsmodifizierende Therapieoption gibt. Das soll sich laut einer Studie von Wissenschaftlern um Professor Dr. Ludwig­ Kappos­ vom Zentrum für Multiple Sklerose und Neuroimmunologie des Universitätsspitals Basel mit Siponimod bald ändern.1 Der Sphingosin-1-Phosphat-Modulator hemmt die Ausschüttung und Zirkulation von Lymphozyten im ZNS. Außerdem schützt er vermutlich vor Neurodegeneration und fördert die Remyelinisierung.

Patienten bekamen 2 mg Siponimod oder ein Placebo

Mehr als 1600 Patienten mit sekundär...

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