Stabile Angina pectoris eher ohne Koronarintervention behandeln

Autor: Dr. Dorothea Ranft

Vor einer Operation sollten alle medikamentösen Therapien getestet werden. © iStock.com/patrickheagney

Über die optimale Therapie von Patienten mit stabiler Angina pectoris gehen die Meinungen auseinander. Hinsichtlich der Prognose schneiden perkutane Koronarintervention und Bypass nicht besser ab als eine medikamentöse Strategie. Zwei Herzspezialisten fassen das derzeitige Wissen zur Behandlung zusammen.

Knapp 40 000 Bypass-Operationen und mehr als 300 000 perkutane Koronarinterventionen (PCI) werden in Deutschland alljährlich durchgeführt, so die Daten von 2016. Ob all diese Eingriffe gerechtfertigt sind oder eine rein medikamentöse Therapie zu ähnlichen Ergebnissen führen würde, ist umstritten.

Nach der klassischen Vorstellung von der koronaren Herzkrankheit (KHK) verhindert eine epikardiale Stenose vor allem unter Belastung eine adäquate Zunahme des koronaren Blutflusses und führt so zur Angina pectoris. Demnach müssten revaskularisierende Eingriffe (PCI, Bypass) ein erneutes Auftreten der Schmerzen verhindern. Doch ganz so einfach ist es nicht: Viele Patienten leiden auch nach der PCI...

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