Therapie der analen Leckage erfordert Ausdauer, Geduld und hohe Compliance

Autor: Friederike Klein/ Kathrin Strobel

Mit Konsequenz zur Kontinenz: Die Zeiten der dynamischen Gracilisplastik sind dank derneuen Verfahren fast vorbei. © iStock/laymul

Konservativ lässt sich die Stuhlinkontinenz unter anderem mit Flohsamenschalen, Loperamid und Schließmuskeltraining behandeln. Wenn das nicht ausreicht, kann die Neuromodulation helfen. Nur in besonderen Fällen lohnt sich ein chirurgischer Eingriff.

Für die sanfte konservative Behandlung der analen Inkontinenz empfiehlt sich die Einnahme von Flohsamenschalen. Als einfaches Maß für die Dosierung eignet sich laut Professor Dr. Heiner­ Krammer­, Koloproktologe aus Mannheim, ein Esslöffel (ca. 15 g) pro Tag. Meist könne man es den Patienten jedoch selbst überlassen, die genaue Dosis festzulegen. Wichtig ist, dass sie die Therapie nicht nur bei Bedarf anwenden, sondern dauerhaft.

Dasselbe gilt für Loperamid. Nur eine regelmäßige und langfristige Einnahme ist erfolgversprechend. Bei analer Inkontinenz wird ein- bis viermal täglich eine Tablette (2 mg) empfohlen. Oft reicht jedoch schon eine Tablette pro Tag aus, zumal viele Patienten...

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