Therapiealternativen bei chronisch entzündlichen Darmerkrankungen

Autor: Leoni Burggraf / Maria Fett

Reicht orales Mesalazin bei Colitis nicht aus, einmal pro Tag lokal behandeln. © fotolia/Aaron Amat

Ob Colitis ulcerosa oder Morbus Crohn: Zur Remissionsinduktion greifen Ärzte zu Steroiden. Sprechen Patienten nicht wie erhofft auf die Therapie an, können Kollegen auf Immunsuppressiva, TNF-Blocker und Integrininhibitoren ausweichen. Eine weitere Option bietet Ustekinumab.

Erzielt man mit Steroiden in der Behandlung chronisch entzündlicher Darmerkrankungen keine Besserung, können Ärzte noch drei andere Karten ausspielen. Sie sollten dabei gezielt mit Anti-TNF* und Immunsuppresiva vorgehen, sagte Professor Dr. Britta Siegmund, Charité Berlin. Die Kombi verursachte in einer Studie im Vergleich zur konventionellen Therapie weniger schwere Komplikationen, Operationen und Krankenhausaufenthalte.

Um die Symptome im akuten Schub in den Griff zu bekommen, sollten Kollegen bei Colitis ulcerosa zunächst infektiöse Komplikationen ausschließen. Im Anschluss können sie einer milden Aktivität initial mit (oralem) Mesalazin begegnen. Gegen eine Mittelgradige gibt’s...

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