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Darmkrebs Tumorprophylaxe mit Tabletten?

Autor: Dr. Judith Lorenz

Ältere Personen mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko, profitieren vermutlich langfristig von Acetylsalicylsäure. Ältere Personen mit durchschnittlichem Darmkrebsrisiko, profitieren vermutlich langfristig von Acetylsalicylsäure. © iStock/ilbusca

Sowohl Acetylsalicylsäure als auch Ibuprofen wirken der kolorektalen Karzinogenese anscheinend entgegen: Beide nicht-steroidale Antirheumatika schützen vor distalen kolorektalen Adenomen, Rezidiven sowie malignen Tumoren. Eine Prophylaxe lässt sich aber noch nicht empfehlen.

Die Einnahme von nicht-steroidalen Antirheumatika (NSAR) wirkt Studien zufolge protektiv gegenüber kolorektalen Tumoren. Wie genau die Substanzen Darmneoplasien bekämpfen, ist aber noch unklar – vermutlich basiert der schützende Effekt zumindest partiell auf der Hemmung der Zyklooxy­genase-Enzyme COX-1 und COX-2, erläutern die Forscher um Dr. Kenechukwu­ Chudy-­Onwugaje von der University of Pennsylvania in Philadelphia. Unklar ist auch, auf welcher Stufe der Adenom-Karzinom-Sequenz die protektive Wirkung der Antiphlogis­tika greift.

155 000 Patienten zwischen 55 und 74 Jahren analysiert

Um diese Wissenslücke zu füllen, werteten die Forscher die Daten des „Prostate, Lung, Colorectal…

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