Verhaltenstherapie hilft gegen die überaktive Blase

Autor: Dr. Andrea Wülker

Die Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Therapie verringert die Aktivität der Männerblase. Die Kombination aus medikamentöser und psychotherapeutischer Therapie verringert die Aktivität der Männerblase. © iStock/Goodboy Picture Company

Eine überaktive Blase wird in der Regel medikamentös oder psychotherapeutisch behandelt. Vergrößern sich die Effekte, wenn beide Verfahren kombiniert werden?

Sie rennen ständig auf Toilette, leiden unter Drang­inkontinenz und kommen durch einen permanenten Harndrang selbst nachts kaum zur Ruhe: Selbstredend, dass eine überaktive Blase das Leben von Betroffenen stark einschränkt. Üblicherweise wird diese Störung medikamentös oder psychotherapeutisch behandelt. Beides hat sich als erfolgreich etabliert, kann Patienten jedoch nicht heilen. Forscher aus den USA haben sich die Frage gestellt, ob eine Kombination beider Therapieoptionen die Effekte womöglich verbessert.

Dazu wurden 204 Männer im mittleren Alter von 64 Jahren untersucht, die an einer überaktiven Blase litten und regelmäßig binnen 24 Stunden mindestens neunmal Wasser lassen mussten....

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