Anzeige

Bestrahlung Vier Prädiktoren für Kompressionsfrakturen identifiziert

Autor: Dr. Melanie Söchtig

Wird ein hohes Risiko für Frakturen ermittelt, können Patienten von prophylaktischen Behandlungen profitieren. Wird ein hohes Risiko für Frakturen ermittelt, können Patienten von prophylaktischen Behandlungen profitieren. © iStock/wildpixel

Vertebrale Kompressionsfrakturen sind mögliche Spätfolgen einer stereotaktischen Radiatio. Ein neuer Score soll nun helfen, das Risiko vor Therapiebeginn einzuschätzen. So könnten künftig Patienten identifiziert werden, die von vorbeugenden Maßnahmen besonders profitieren.

Die stereotaktische Bestrahlungstherapie (Stereotactic Body Radiation Therapy, SBRT) ist eine Technik, die eine präzise Radiatio des Zielgewebes mit hohen Dosen ermöglicht. Dadurch werden hohe Tumorkontrollraten (80–90 %) bei relativ geringer toxischer Wirkung auf das umliegende Gewebe erzielt. Für die Behandlung von Metastasen in der Wirbelsäule hat sich die SBRT als wirksames Mittel zur Palliation und Verbesserung der Lebensqualität erwiesen. Sie löst jedoch in etwa 15 bis 40 % der Fälle eine vertebrale Kompressionsfraktur aus.

Wissenschaftler um Dr. Roman O. Kowalchuk­ von der Mayo Clinic in Rochester haben jetzt im Rahmen einer Kohortenstudie ein Risikostratifizierungsmodell für…

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an online@medical-tribune.de.
Anzeige