Warnsignal Präeklampsie: Mehr Hypertonie und Diabetes binnen fünf Jahren

Autor: Dr. Anja Braunwarth

Auch nach der Schwangerschaft bedürfen Frauen mit Präeklampsie geraume Zeit einer gründlichen Überwachung. © iStock/FatCamera

Das Kind ist auf der Welt, die Präeklampsie verschwunden. Also alles gut? Mitnichten, denn die betroffenen Frauen bedürfen geraume Zeit einer gründlichen Überwachung.

Bereits seit Längerem weiß man, dass Frauen nach einer Präeklampsie später ein größeres Risiko für Myokardinfarkte, Schlaganfälle oder Herzinsuffizienzen aufweisen. Offenbar werden die Weichen dafür schon in den ersten Jahren gestellt. Ein US-amerikanisches Forscherteam wertete die Daten von mehr als 650 frisch gebackenen Müttern aus, die Hälfte hatte an einer Präeklampsie gelitten. In den folgenden fünf Jahren entwickelten deutlich mehr Frauen, die eine EPH-Gestose hatten, eine Hypertonie (32,8 vs. 0,3 %), einen Diabetes (21 vs. 0 %) und hohe Cholesterinwerte (3 vs. 0 %). Aber in kaum einer Akte der Betroffenen gab es ein gezieltes medizinisches Follow-up.

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