Wie hilft die Impfung gegen B-Meningokokken der Allgemeinheit?

Autor: Dr. Alexandra Bischoff/Kathrin Strobel

Wissenschafftler testen Allroundschutz durch die Impfung gegen B-Meningokokken. Wissenschafftler testen Allroundschutz durch die Impfung gegen B-Meningokokken. © iStock/Foremniakowski

Eine Impfung gegen B-Meningokokken soll nicht nur die Geimpften schützen, sondern auch die nicht Immunisierten – im Sinne einer Herden­immunität. Doch ob das gelingen kann, bleibt ungewiss.

Die Rachenschleimhaut von Adoleszenten ist häufig asymptomatisch mit Neisseria meningitidis besiedelt. Die 15- bis 18-Jährigen gelten daher als wichtige Überträger der Infektion und damit als relevante Zielgruppe für die Impfung. Ob eine Immunisierung gegen die derzeit am häufigsten vorkommenden B-Meningokokken die Zahl der Carrier jeglicher N-meningitidis-Subtypen in dieser Altersgruppe verringern und so das Übertragungsrisiko senken kann, haben australische Wissenschaftler untersucht.1

In der von der Herstellerfirma in Auftrag gegebenen Studie testeten die Kollegen an insgesamt 237 Schulen im Bundesstaat South Australia Schüler der Klassen 10 bis 12 (15–18 Jahre) und teilten sie...

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