Zervixkarzinom: Nach HPV-Test weniger Läsionen als nach Zytologie

Autor: Josef Gulden

Im HPV-Test wird die Probe auf das HPV-Genom geprüft. © fotolia/hakat

HPV-Test oder Zytologie beim Zervixkarzinom-Screening? Die Frage ist nach wie vor virulent. Eine randomisierte Studie mit fast 20 000 Teilnehmerinnen belegt, dass der HPV-Test sensitiver ist und sich damit zumindest mittelfristig der Anteil an zervikalen intraepithelialen Neoplasien signifikant reduzieren lässt.

Das Zervixkarzinom-Screening ist in entwickelten Ländern eine der am meisten verbreiteten Vorsorgeuntersuchungen. Mithilfe der strukturierten Programme konnten die Morbidität und Mortalität durch diesen Tumor deutlich gesenkt werden. Dennoch sind alleine in den USA im Jahr 2017 mehr als 4000 Frauen daran verstorben, sodass Anstrengungen zur weiteren Verbesserung des Screenings in jedem Fall gerechtfertigt sind. Die zu fast 100 % virale Genese des Zervixkarzinoms bietet möglicherweise die Chance, Screening-Programme noch effektiver zu machen, denn der Nachweis des HPV-Genoms scheint sensitiver zu sein als die Zytologie. Fachgesellschaften wie die ASCO fordern allerdings zusätzliche Studien,...

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