Asthma: ICS-Dosis lässt sich auf mehreren Wegen mindern, ohne dass das Exazerbationsrisiko steigt

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Weniger inhalieren, trotzdem durchatmen und dabei Asthma-Fehldiagnosen vermeiden. © fotolia/olly

Ist ein Asthmatiker seit mindestens drei Monaten stabil eingestellt, sollte eine Dosisreduktion der Dauer­medikation erwogen werden. Viele Kollegen scheuen sich offenbar vor dieser Maßnahme. Dabei kommt sie Schätzungen zufolge jährlich für jeden vierten Patienten infrage.

Stadienabhängig kommen der Behandlung des Asthma bronchiale u.a. lang wirksame Beta-2-Agonisten (LABA) und inhalative Kortikosteroide (ICS) zum Einsatz. Hat sich der Patient unter einer für ihn passenden Behandlung stabilisiert, empfehlen verschiedene Leitlinien die Reduktion der Medikamentendosen, das sogenannte „Step-down“.

In der Praxis wird allerdings immer noch zu wenig auf dieses Vorgehen zurückgegriffen, schreiben Dr. Michael R. Gionfriddo vom Geisinger‘s Center for Pharmacy Innovationand Outcomes in Forty Fort, USA, und Kollegen. Dabei bietet es die Möglichkeit, das Nebenwirkungsrisiko zu reduzieren und gleichzeitig Kosten zu sparen. Auch aus Gründen der diagnostischen Klarheit...

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