Bei peripherer Fazialisparese zählen rasche Therapie und mimische Übungen

Autor: Ulrike Koock

Glatte Stirn, hängender Mundwinkel und inkompletter Lidschluss – das sind die klassischen Symptome einer peripheren Fazialisparese. Im Fall einer zentralen Lähmung wäre die Stirn nicht betroffen. Glatte Stirn, hängender Mundwinkel und inkompletter Lidschluss – das sind die klassischen Symptome einer peripheren Fazialisparese. Im Fall einer zentralen Lähmung wäre die Stirn nicht betroffen. © wikimedia/James Heilman, MD (CC BY-SA 3.0)

Fazialisparese ist nicht gleich Fazialisparese. Um der Lähmung auf den Grund zu gehen, sollte man auf klinische Charakteristika achten und die Indikation zur Lumbalpunktion großzügig stellen. Immerhin: Die häufigste Form der Störung hinterlässt in der Regel keine Langzeitfolgen.

Schwangere, Diabetes- und Hypertoniepatienten sind besonders anfällig für eine periphere Fazialisparese. Insgesamt trifft die Erkrankung beide Geschlechter gleich häufig, mit einem Inzidenzgipfel im mittleren Alter. Diese einseitige Gesichtslähmung von der zentralen Form als Zeichen für einen Prozess im Hirnstamm abzugrenzen, fällt leicht: Eine zentrale Parese lässt die Stirnregion aus. Was aber kann hinter einer glatten Stirn, hängendem Mundwinkel und inkomplettem Lidschluss samt Bell-Phänomen stecken?

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