Bei Verdacht auf Meningitis schleunigst Antibiotika geben

Autor: Dr. Barbara Kreutzkamp

Nicht erst abwarten, bis der Erregernachweis erfolgt ist! © fotolia/ralwel

Eine bakterielle Meningitis zeichnet sich klassischerweise durch eine Kombi aus Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit aus. Doch gerade Senioren weisen oft atypische Symptome auf. Liegt ein Verdacht vor, verbessert eine frühzeitige Antibiose – auch ohne Erregerkenntnis – die Prognose.

Die bakterielle Meningitis tritt bei Erwachsenen zwar selten auf, kann aber vor allem im Falle einer verzögerten Diagnose und Therapie fatale Konsequenzen haben, schreiben Dr. Sebastian­ von Arx, Zentrum für Seh- und Wahrnehmungsstörungen, Universitätsklinik für Neurologie, Inselspital Bern, und Kollegen. Das Problem: Nicht immer stellt sich der Patient mit der klassischen Trias Fieber, Kopfschmerzen und Nackensteifigkeit vor.

Im Erregerspektrum dominiert mit einer Häufigkeit von 50 % Streptococcus pneumoniae, gefolgt von Neisseria meningitidis (25 %). Diese septischen Meningitiden kommen allerdings deutlich seltener als die viralen z.B. durch Entero- oder FSME-Virus ausgelösten Varianten...

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