Bipolare Androgentherapie beim metastasierten kastrationsresistenten Prostatakarzinom

Autor: Josef Gulden

Die bipolare Androgen-Therapie scheint eine sichere Methode zur Remission eines CRPC zu sein. © iStock/Dr_Microbe

Ein kastrationsresistentes Prostatakarzinom (CRPC), das nach Enzalutamid progredient ist, spricht schlecht auf weitere androgengerichtete Therapien an. Paradoxerweise gibt es Hinweise auf positive Effekte eines schnellen zyklischen Schwankens zwischen hohen und niedrigen Serumtestosteron-­Titern – einer sogenannte bipolare Androgen-Therapie.

Nach vielversprechenden Ergebnissen einer Pilotstudie initiierten Onkologen und Urologen eine Phase-II-Studie an der Johns Hopkins University in Baltimore, in der dieser Ansatz näher untersucht werden sollte. Patienten der Kohorte, über die in der jetzt vorliegenden Publikation berichtet wird, hatten ein CRPC, höchstens zwei Zweitlinien-Hormontherapien erhalten und mussten zuletzt unter Enzalutamid eine Progression mit einem kontinuierlichen PSA-Anstieg gezeigt haben.

Zur Durchführung der bipolaren Androgen-Therapie bekamen sie unter Beibehaltung der Behandlung mit einem LHRH-Agonisten alle vier Wochen 400 mg Testosteron-Cipionat intramuskulär bis zu einem mehr als 25%igen Anstieg des PSA...

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