Botulinumtoxin soll postoperatives Vorhofflimmern reduzieren

Autor: Dr. Sascha Bock

Mit Botulinumtoxin im Takt bleiben? © iStock.com/Nikolay Ponomarenko

„Botox“ ins Herz? Dieser Ansatz ist nicht so abwegig, wie er vielleicht klingen mag. Zwei aktuelle Studien zeigen, was das Nervengift zur Prävention postoperativer Rhythmusstörungen leistet.

Kurz nach einer offenen Herz-OP entwickeln viele Patienten ein Vorhofflimmern. Die Folge: mehr Komplikationen inklusive einer erhöhten Mortalität. In der Pathogenese scheint das kardiale autonome Nervensystem mitzumischen. Das brachte ein Team aus US-amerikanischen und russischen Forschern vor einigen Jahren auf die Idee, Botulinumtoxin intraoperativ ins epikardiale Fettgewebe zu spritzen.

Die Ergebnisse ihrer Pilotstudie überraschten Kardiologen wie Rhythmologen. Im Vergleich zur Placeboinjektion kam es sowohl unmittelbar als auch binnen zwölf Monaten nach dem Eingriff seltener zu der Rhythmusstörung. Inzwischen bestätigten die Drei-Jahres-Daten den präventiven Effekt.1

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