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COVID-19: Überlebensvorteil für schwer kranke Patienten durch Kortikosteroide

Autor: Dr. Angelika Bischoff

RECOVERY-Studie: Mortalität mechanisch beatmeter Patienten um ein Drittel senken. (Agenturfoto) RECOVERY-Studie: Mortalität mechanisch beatmeter Patienten um ein Drittel senken. (Agenturfoto) © iStock/Juanmonino

Entwickeln COVID-19-Patienten ein respiratorisches Distress-Syndrom, kämpft die Medizin mit dem Rücken zur Wand. Dringend gebraucht werden Medikamente, die das Outcome der Patienten bessern können. Die Meta-Analyse der WHO stimmt zuversichtlich, dass Kortikosteroide genau das können. Wie kam es dazu?

Kortikosteroide werden in der Intensivmedizin wegen ihrer antientzündlichen, antifibrotischen und vasokonstriktiven Effekte eingesetzt. Man hofft, so die Outcomes bei akutem respiratorischem Distress-Syndrom (ARDS) und septischem Schock zu verbessern, denn die Substanzen können Patienten rascher aus dem Schock und weg von der maschinellen Beatmung führen.

Doch der Einsatz von Kortikosteroiden in diesen Situationen war nie ganz unumstritten, schreiben Professor Dr. Hallie C. Prescott von der University of Michigan in Ann Abor und Professor Dr. Todd W. Rice von der Vanderbilt University in Nashville. Und als die ersten schweren COVID-19-Fälle auftraten, fehlten sichere Empfehlungen. Sollten S…

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