Das Restless-Legs-Syndrom lässt sich oft schon mit Lebensstiländerung lindern

Autor: Dr. Alexandra Bischoff

Besonders in Entspannungsphasen geben die Beine keine Ruhe. © iStock.com/gruizza

Einschlafstörungen, häufiges Erwachen und ein Kribbeln in der Wade – Patienten mit Restless-Legs-Syndrom sind insbesondere abends und nachts ruhelos. Erste Anlaufstelle ist dann meist der Hausarzt. Doch die richtige Diagnose zu stellen, ist nicht ganz einfach.

Die Wahrscheinlichkeit der Deutschen im Leben ein behandlungsbedürftiges Restless-Legs-Syndrom (RLS) zu entwickeln liegt bei 3,7 % (RLS generell 10 %). Im Erwachsenenalter sind Frauen etwa doppelt so häufig betroffen wie Männer. Die Patienten kommen typischerweise mit Dysästhesien („Kribbeln“, „Jucken“, „Reißen“) oder Schmerzen in Kombination mit einem unangenehmen Drang, die Beine zu bewegen, in die haus­ärztliche Praxis. Bei schwer ausgeprägten Formen können zudem die Arme mitbetroffen sein.

Die in Ruhe auftretenden Symptome (z.B. im Sitzen oder Liegen) bessern sich deutlich durch Bewegung bzw. Dehnung der Muskulatur oder verschwinden sogar ganz. Da sich die Beschwerden häufig abends...

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