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Frühe Blutzuckersenkung Dem Glukosevermächtnis auf der Spur

Autor: Dr. Moyo Grebbin

Langzeitrisiken beim Typ-2-Diabetes können nur mit früher Diagnose und intensiver Glukosekontrolle bestmöglich reduziert werden. Langzeitrisiken beim Typ-2-Diabetes können nur mit früher Diagnose und intensiver Glukosekontrolle bestmöglich reduziert werden. © iStock/wongmbatuloyo

Die britische Langzeitstudie UKPDS – besonders ihr Follow-up – beeinflusst seit Jahren die Richtlinen zur ­Therapie des Typ-2-Diabetes. Eine neue Auswertung mit Fokus auf die individuellen HbA1c-Verläufe belegt einmal mehr, wie sehr sich eine zeitige gute Einstellung lohnt.

In der Zehn-Jahres-Nachbeobachtung der UK Prospective Dia­betes Study (­UKPDS) trat ein Phänomen zutage, das seitdem als der „Legacy“-Effekt bekannt wurde: Eine strikte Blutzuckerkontrolle zu Beginn des Typ-2-Diabetes korrelierte noch – bzw. erst – bis zu 30 Jahre später mit einer besseren Prognose.

Mit einer neuen Auswertung der Studie gingen Wissenschaftler um den Dia­betologen Professor Dr. Marcus­ Lind­ von der Universität Göteborg diesem Befund nach. Anhand der individuellen HbA1c-Historie der Patienten untersuchten sie den Zusammenhang einer frühen versus späten Glukosesenkung mit der Gesamtmortalität (all-cause mortality, ACM) und der Herzinfarktrate (myocardial infarction, MI) bis...

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