Deutsche COPD-Leitlinie orientiert sich an internationalen Empfehlungen

Autor: Kathrin Strobel

Die Kategorisierung der COPD-Patienten soll nun auch in Deutschland nach Gruppen von A bis D erfolgen. © fotolia/sector_2010

Symptome und Exazerbationsrisiko erfassen, statt sich an der Obstruktion zu orientieren – das ist eine der wichtigsten Neuerungen der deutschen COPD-Leitlinie. Denn nach diesen Faktoren richtet sich nun die Behandlung.

Bislang war die Schwere der Obstruktion maßgeblich für die Kategorisierung von COPD-Patienten und die Wahl der geeigneten Therapie. Analog zur internationalen GOLD* empfiehlt nun auch die deutsch-österreichische Leitlinie die Einteilung in Gruppen (A–D). Hier fließen neben dem Ausmaß der Ob­struktion Symptomatik und Exazerbationshistorie in die Einschätzung ein. Damit verliert die Lungenfunktion ihren bisherigen Stellenwert. Sie ist nur noch zwingend zu berücksichtigen, wenn sie im Widerspruch zu den sonstigen Symptomen steht.

In der medikamentösen Dauerbehandlung bilden Bronchodilatatoren die wichtigste Säule (s. Tabelle). Sie werden für alle Gruppen empfohlen. Therapienaive Patienten der...

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