Diagnostik von Panikstörungen und die Kommunikation mit den Patienten

Autor: Tobias Stolzenberg

Wichtig ist zunächst, die manifeste Störung anahnd der verschiedenen Symptome von isolierten Panikattacken abzugrenzen. © iStock.com/GeorgePeters

Tachykardie, Schwindel, Globusgefühl – die meisten Patienten mit Panikstörung berichten nur über somatische Symptome. Eine psychische Komponente als Erklärung für die Beschwerden lehnen sie oft ab. Entscheidend für eine erfolgreiche Diagnostik und Therapie ist die richtige Mischung aus Empathie und Distanz.

Während einer Panikattacke spüren die Betroffenen ein großes Unbehagen bis hin zur Todesangst. Gleichzeitig kommt es aber zu einer Vielzahl an vegetativ-somatischen Beschwerden (z.B. Palpitationen, Atemnot, Schweißausbrüche, Zittern), die die Patienten letztlich auf eine organische Ursache zurückführen und anschließend in Ihrer Praxis aufschlagen. Ihre Aufgabe ist es zunächst, einzelne Panikattacken von einer manifesten Panikstörung zu unterscheiden, schreiben Dr. David Kindermann und apl.-Professor Dr. Christoph Nikendei von der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Psychosomatik am Universitätsklinikum Heidelberg.

Einzelne Panikattacken sind recht häufig und kommen bei 15 bis 30 % der...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.