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Nasopharynxkarzinom Drei sind besser als zwei

Autor: Josef Gulden

Tumoren des Nasopharynx werden unterteilt in Plattenepithel-, nicht-keratinisierende und undifferenzierte Karzinome. Tumoren des Nasopharynx werden unterteilt in Plattenepithel-, nicht-keratinisierende und undifferenzierte Karzinome. © iStock/Md Saiful Islam Khan

Die gängigen Leitlinien empfehlen für das lokal fortgeschrittene, nicht-meta­stasierte Nasopharynxkarzinom derzeit eine Chemoradiotherapie mit vorheriger Induktion, letztere bestehend aus zwei Zytostatika. Ein Triplet unter Einschluss eines Taxans könnte für die Induktion noch größeren Nutzen bringen.

Beim Nasopharynxkarzinom hat sich die Induktion im Vorlauf der definitiven Chemoradiotherapie mittlerweile auch in einschlägigen Leitlinien – etwa des National Comprehensive Cancer Network oder der American Society of Clinical Oncology – etabliert. Es gibt Hinweise, dass die Zugabe eines Taxans zu Cisplatin und Fluoro­uracil einen Vorteil bringt. Zusätzlich könnte der Ersatz des infundierten Fluoropyrimidins durch orales Capecitabin die Anwendung bequemer machen, die Compliance verbessern und die Toxizität verringern. Dr. Wang-Zhong Li, Sun Yat-Sen University Cancer Center, Guang­zhou, und Kolleg:innen wählten deshalb für ihre Studie das Triplet Paclitaxel, Cisplatin und Capecitabin.

Rezidi…

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