DRESS-Syndrom: Immunsuppressivum lindert gefährliche Arzneimittelreaktion

Autor: Dr. Daniela Erhard

Nach außen hin präsentiert sich das DRESS-Syndrom mit einem Hautausschlag. Nach außen hin präsentiert sich das DRESS-Syndrom mit einem Hautausschlag. © PixieMe – stock.adobe.com

Obwohl Ciclo­sporin bei vielen Hauterkrankungen zum Einsatz kommt, verwendet man es beim Exanthem im Rahmen eines DRESS-Syndroms nur selten. Dabei wirkt es in diesen Fällen meist sehr gut.

Es tritt zwar selten auf, doch etwa einer von zehn Betroffenen stirbt daran: das DRESS*-Syndrom, eine schwerwiegende Reaktion auf ein Arzneimittel. Typisch für die Erkrankung sind ein generalisierter Hautausschlag, deutlich reduzierter Allgemeinzustand, eine Eosinophilie und mitunter auch die Beteiligung anderer Organe. Beginnen solche Symptome zwei bis sechs Wochen nach der Gabe eines Medikaments, sollte man hellhörig werden.

Für gewöhnlich setzt man das auslösende Mittel ab und behandelt systemisch mit Glukokortikoiden bzw. Immunsuppressiva. Das führt aber nicht immer zum Erfolg. So auch bei einem Patienten, von dem Leli­ Barialai­, Assistenzärztin an der Uniklinik in Frankfurt am Main,...

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