Durch die gelbe Brille gesehen

Medizin und Markt , Fortbildung Autor: Leoni Burggraf

Leberzirrhose und ihre Folgeerkrankungen behandeln – so gehts. © iStock/magicmine

Aufgrund des fehlenden Schmerzempfindens der Leber verläuft eine chronische Erkrankung oft jahrelang unbemerkt. Patienten einer adäquaten Therapie zuzuführen hat oberste Priorität, um eine Transplantation zu vermeiden.

Autopsiestudien ergaben, dass ca. ein Drittel aller Leberzirrhosen zu Lebzeiten nicht bekannt waren. Dabei leiden allein in Deutschland ca. fünf Millionen Menschen an einer hepatischen Erkrankung, die im Endstadium eine Zirrhose nach sich ziehen kann.

Deren Auslöser sind vielfältig und umfassen Virusinfektionen, Fettleberkrankheit, Alkohol, Autoimmunerkrankungen oder auch Speicherkrankheiten. „Es liegt auf der Hand, dass die Behandlung der Ursachen besser ist als die Therapie der Zirrhose selbst“, erklärte Professor Dr. Manfred Gross von der Klinik für Allgemeine Innere Medizin und Gastroenterologie des Internistischen Klinikums München Süd.

Die Prävalenz der nicht-alkoholischen...

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