Flüchtlinge brauchen Impfschutz, Helfer aber auch!

Autor: Manuela Arand

Impfminimum ist: Tetanus, Diphtherie, Polio, Pertussis und MMR © thinkstock

Als 2015/16 immer mehr Kriegsflüchtlinge nach Deutschland kamen, wurden Befürchtungen laut, sie könnten massenhaft exotische Infektionen mitbringen, auf die das Gesundheitssystem nicht vorbereitet sei. Das hat sich nicht bestätigt. Wichtig ist aber, auf Impfschutz bei Geflüchteten und Helfern zu achten.

Das Robert Koch-Institut (RKI) stand 2015, als die Flüchtlingszahlen stiegen, vor dem Problem, auf der Grundlage von null Daten Entscheidungen zu treffen, erzählte Professor Dr. Mathias W. Pletz, Direktor des Zentrums für Krankenhaushygiene und Infektionsmedizin am Universitätsklinikum Jena. Es galt zu verhindern, dass eine schlecht geschützte Bevölkerungsgruppe entsteht, die für das Gesundheitswesen oft schwer erreichbar ist. „Das RKI hat das nicht schlecht gemacht – im Nachgang werden sie durch die Daten bestätigt.“

722 370 Erstanträge auf Asyl wurden 2016 gestellt, besagt die offizielle Statistik des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge. Mehr als ein Drittel davon wurde von Menschen...

Liebe Leserin, lieber Leser, aus rechtlichen Gründen ist der Beitrag, den Sie aufrufen möchten, nur für medizinische Fachkreise zugänglich. Wenn Sie diesen Fachkreisen angehören (Ärzte, Apotheker, Medizinstudenten, medizinisches Fachpersonal, Mitarbeiter der pharmazeutischen oder medizintechnischen Industrie, Fachjournalisten), loggen Sie sich bitte ein oder registrieren sich auf unserer Seite. Der Zugang ist kostenlos.

Anmelden
Ich habe noch keinen Zugang und möchte mich kostenlos registrieren

Bei Fragen zur Anmeldung senden Sie bitte eine Mail an onlinemedical-tribune.de.