Gallengangskrebs: BRAFV600E-Mutation als Weg zur zielgerichteten Therapie?

Autor: Dr. Katharina Arnheim

Karzinome im Gallengang können mit BRAF-Inhibitoren spezifisch behandelt werden. © iStock.com/yodiyim

Die Kombination Dabrafenib/Trametinib kann bei BRAFV600E-mutiertem Gallengangskrebs punkten. Dem Chemo-Standard steht sie dabei offenbar in nichts nach.

Bei Gallengangskarzinomen handelt es sich um aggressive Tumoren mit schlechter Prognose, konstatierte Professor Dr. Zev A. Wainberg von der Universität von Kalifornien in Los Angeles. Standard ist neben der Tumorresektion die Chemotherapie mit Cisplatin/Gemcitabin, mit der ein progressionsfreies Überleben (PFS) von acht Monaten und ein Gesamtüberleben (OS) von knapp zwölf Monaten erreicht werden. Mittlerweile wurden auch genetische Mutationen identifiziert, die eine zielgerichtete Therapie ermöglichen. So finden sich bei rund 5 % der Patienten BRAF-Mutationen; besonders häufig sind sie bei intrahepatischen Tumoren.

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